Audiotherapie – Therapeuten

Der Audiotherapie-Dschungel ist unübersichtlich – und dass, obwohl es so viele Angebote gar nicht gibt.

Audiotherapeuten arbeiten entweder in Festanstellung in den Rehakliniken, beim Hörgeräteakustiker, beim HNO-Arzt oder in Beratungsstellen. Einige dieser Therapeuten stehen – so sie den wollen – auch Anfragen von Betroffenen zumindest als Berater zur Verfügung.

Andere haben die Ausbildung eher als „Zusatzqualifikation“ genossen und arbeiten in ihrem alten Beruf weiter.

Und es gibt die Freiberuflichen. Die versuchen sich als Audiotherapeut eine eigene – oft nebenberufliche – Existenz aufzubauen.

Einige haben aber „aufgegeben“. Sie stehen vielleicht noch als Ansprechpartner zur Verfügung oder arbeiten nur noch nach Vereinbarung, wenn überhaupt. Hört sich traurig an, ist es auch. Aber das ganz große Problem der Audiotherapeuten ist, dass die Kostenübernahme für audiotherapeutische Leistungen durch die GKV nicht geklärt ist, in der Regel eine Einzelfallgenehmigung schwer zu erreichen ist und die betroffenen Schwerhörigen oft nicht bereit sind, selbst in die Audiotherapie zu investieren. Das liegt natürlich in aller erster Linie daran, dass der Schwerhörige oft nicht bereit ist, in die Lösung eines Problems zu investieren, wenn ihm die Auswirkungen dieses Problems und insbesondere die Zusammenhänge zwischen Problem und Auswirkung nicht bewusst sind. Abgesehen davon, dass die Hörgeräte ohnehin oft schon viel Geld gekostet haben.

Darüber hinaus gibt es diverse Listen, die DSB-zertifizierten finden sich dann in der Übersicht der DSB-Ausbildung, die EUHA-Audiotherapeuten nicht. Die Mitglieder des „Berufsverbandes“ in dessen Übersicht und beim Betroffenendachverband, dem DSB als solchen, die, die sich dort haben registrieren lassen.

Suchen Sie also selbst: Hier die Links zu den drei Übersichten:

Eine Übersicht von „aktiven“ Audiotherapeuten, mit denen eine Zusammenarbeit meinerseits besteht, ist in Aufbau.